Erfahrungen, Eindrücke,Bilder, Berichte
Das erste kennen lernen, die ersten Aktivitäten, wie hat sich die Beziehung mit den Kindern entwickelt? Hier sind ein paar Aussagen der momentan aktiven Social Scouts
"Ich wusste zunächst nicht wie ich die Treffen gestalten sollte. Besonders vor dem ersten Kontakt und dem ersten Treffen, auch mit der Familie, hatte ich ein wenig Angst. Doch zum Glück war diese unbegründet."
"Als ich ankam machte sich große Erleichterung breit, denn die Familie war genauso nervös wie ich und wollten mir genausogut gefallen, wie ich Ihnen!"
" Die Familie hat mich freundlich und lieb aufgenommen. Die Mutter war von Anfang an sehr aufgeschlossen zu mir. Sie kommen mir immer sehr entgegen und sagen mir auch immer, dass es kein Problem ist wenn ich mal weniger Zeit habe."
"Der Vater war anfangs noch leicht misstrauisch und skeptisch, aber nachdem ich ihm das Projekt erklärt habe, bedankte er sich ganz nett"
" Die Familie ist jetzt sehr offen zu mir. Die Mutter lässt mich immer von den Töchtern fragen, da sie kein deutsch spricht, ob ich etwas essen oder trinken möchte."
"Der Vater war besonders begeistert von dem Projekt und schlug auch sofort vor mit mir neinen echten türkischen Grillabend zu machen. Insgesamt denke ich, dass seine Familie das Projekt voll und ganz unterstützt und bin froh, so bereitwillig und herzlich aufgenommen worden zu sein."
"Sie vertraut mir Probleme und Schwierigkeiten aus der Schule an und erzählt auch viel über ihre Familie. Sie erzählt aber nicht nur von sich, sondern fragt auch viel über mich. Zum Beispiel was ich in der Uni mache und das sie selber gerne auch zur Uni möchte"
"Von sich aus sagte sie nichts und wusste auch nicht, was man in Osnabrück überhaupt unternehmen könnte."
"Ganz "normale" Unternehmungen wie Kino hatte sie schon Jahre nicht mehr gemacht, auch schien es, als hätte sie ihr Virtel kaum verlassen. Deshalb unternahm ich erstmal ganz einfache Dinge und zeigte ihr,was sie alles in ihrer Umgebung machen kann"
" Es ist schön zu sehen, dass sie offener, selbstständiger und lebendiger wird. Diesen Eindruck bestätigte auch das erste Gespräch mit ihrem Klassenlehrer."
"Ich habe den Eindruck, obwohl er sehr selbsständig ist, dass es ihm gut tut jemanden zu haben, der sich Zeit nimmt, um ihm zuzuhören und etwas mit ihm zu unternehmen."
" Sie erzählte viel von ihrem Urlaub und war richtig froh, mich wieder zu sehen."
" Sie traut sich nun Fragen zu stellen, wenn sie etwas nicht genau versteht oder einfach etwas wissen möchte"
"Sehr gut an dem Projekt gefällt mir, dass ich unsere Treffen und Aktivitäten frei wählen kann und somit sehr gut auf das Kind eingehen kann. Auch ist positiv, dass das Projekt ein Jahr läuft. So kann meine richtige Beziehung aufbauen und bekommt Eindrücke und Erfahrungen, welche man sonst bestimmt nicht erlangen/ sammeln würde."
"Ich hatte sie einmal darauf angesprochen, ob sie denn gerne Fahrrad fahren würde. Dies bejahte sie, aber sie sagte, dass ihres kaputt sei. Ich wollte es beim nächsten Treffen ein wenig mit ihr reparieren um dann mit ihr eine kleine Fahrradtour zu machen. Als ich zur nächsten Verabredung kam, hatte ihr Vater das Fahrrad bereits repariert und sie wollte sofort losfahren. Ich glaube ich könnte dies als ein Ereignis bezeichnen, welches das Eis brechen lies."
"Bei der Vorbereitung der Treffen waren mir besonders die Seminare nützlich. Ich konnte mich von den anderen Paaren "inspirieren" lassen und auch von Problemen lernen. Das in den Seminaren vermittelte Hintergrundwissen zur allgemeinen Situation von Kindern mit Migrationshintergrund, zum aktuellen Bildungsbericht und vielen anderen Themen, machte es zudem einfacher sich in die Situation der Mentees hineinzuversetzen und sich seiner Aufgabe noch deutlicher zu werden. Vielen Dank an die wirklich engagierten Leiterinnen, die sich immer bemühen, bei allen großen und kleinen Fragen und Problemen für uns da zu sein."
Abschiedsfest vom 13.06.2006
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Stipendiatentag 23.10.2009, Berlin
In Deutschland engagiert sich jeder dritte über 14 Jahren ehrenamtlich, dies macht eine Beeindruckende Zahl von 23.Millionen Menschen. 0,001% dieser Menschn bekam durch den Bundeswettbewerb startsocial-Hilfe für Helfer die Möglichkeit auch Hilfe in Form von Beratung und Coaching zu bekommen, denn "es ist nicht leicht ein guter Mensch zu sein."
Die Projektleitungen Marie-Ann Marshall und Anne Eisenblätter waren als Vertreter des Social Scouts Projektes, nach aufregenden Vorbereitungswochen und einer langen Autofahrt in Berlin dabei.
Alle Bedenken und Befürchtungen, wurden sofort aufgelöst und wir freundlich und sogar mit Geschenken in Form von Blöcken, Stiften und Äpfeln empfangen. Nach den vorgetragenen Grußworten der Schirmherrin des Wettbewerbes unserer Bundeskanzelrin Angela Merkel und der Begrüßung durch das startsocial Team, lockerte ein Kennenlernspiel sogleich die Atmosphäre und half, in Kontakt mit den anderen Teilnehmern zu treten. Der rege Austausch mit den Teilnehmern konnte dann beim gemeinsamen Mittagessen vertieft werden. Startsocial möchte die Gestaltung sozialer Projekte unterstützen, so dass mehrere Workshops sich an das Essen anschlossen. Hier gaben Experten der startsocial Partner wie Mc.Kinnsey&Company oder der Prosiebensat1 Media AG wertvolle Tipps für die Öffentlichkeitsarbeit, Fundraising, Vernetzung usw.
Vielen Dank startsocial! Wir haben viele tolle Projekte gesehen, ebensoviele engagierte Menschen getroffen, Kontakte geknüpft und eine Menge gelernt. Es war ein spannender, aufregender und langer Tag. Wir hoffen, all die Tipps gut umsetzten zu können und freuen uns schon auf die nächste Phase.
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Unbezahlbar und freiwillig
Am 31.10.2009 fuhr Projektleiterin Marie-Ann Marshall zur Abschlussveranstaltung des niedersächsichen Wettbewerbes, um Kontakte zu knüpfen und Menschen aus der Region kennen zu lernen. Mit live Musik, Kuchen und einer geschenkten Dynamolampe lud die VGH sowie die niersächsische Sparkassenstiftung über 300 Ehrenamtliche aus der Umgebung ein. Dabei war auch Ministerpräsident Christian Wulf anwesend
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